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 Eragon, der Kater meiner Tochter ...

... klebt wie eine Klette an uns Lachend


Eigentlich wollte ich den kleinen Scheisser nicht auf meine HP stellen, denn er gehört ja nicht zu meiner Pfotenbande, aber irgendwie sieht er das wohl anders.

Der kleine Eragon kam im Alter von 12 Wochen im Sommer 2007 zu uns. Meine Tochter machte Urlaub im hohen Norden, als ich einen Anruf von ihr bekam. Sie fragte, ob sie eine kleine Katze mitbringen dürfte, meine Antwort war klar und deutlich: NEIN!

Ein paar Minuten später bekam ich eine MMS …. darin ein Bild von einer kleinen Katze: Eragon ….. ich schickte eine Antwort: Bring ihn mit! Es folgte noch ein Telefonat, in dem ich ihr sagte, dass SIE sich um den Kater kümmern muss …. bürsten, Katzenklo säubern, füttern …. Alles paletti, das lies sich meine Tochter nicht zweimal sagen und schwups hatten wir ein weiteres Familienmitglied.

Als der kleine Scheißer einzog (ich nenne ihn so, weil er anfangs zu doof war das Katzenklo richtig zu benutzen und ständig den Hintern voller Kot hatte), hatte er nicht viele Freunde bei uns. Die anderen Katzen wollten nichts mit ihm zu tun haben (sie waren ja schon alt und wollten ihre Ruhe) und den Hunden war er egal, bis auf Sally. Sally hat ihn bemuttert, das war so süß. Seitdem ist Sally seine Mama. Er war immer in ihrer Nähe, hat immer bei ihr geschlafen, hat sich an sie gekuschelt, hat sich nach der Kastration bei ihr eingekuschelt .... Heute ist es immer noch so, dass Eragon mehr Zeit mit den Hunden verbringt, als das er sich zu den Katzen gesellt. Leylin ist eigentlich eingezogen, damit der kleine Scheißer einen Spielkameraden hat, nicht immer den Hunden hinterher laufen muss, aber davon hält er nichts. Er jagt die arme Leylin nur mal durch das Haus oder den Garten und das war es dann. Sie liegen manchmal auch nebeneinander, wenn sie schlafen, aber ein gemeinsames Spiel gibt es nicht.


Oktober 2010
Dauergast Eragon ist inzwischen 3,5 Jahre alt. Eigentlich ist er ja der Kater meiner Tochter, aber er zieht es vor bei uns und den Hunden zu leben. Bei meiner Tochter ist es ihm einfach zu langweilig, auch Katzengesellschaft kann daran nichts ändern – er ist mehr Hund als Katze. Er liebt es mit den Hunden durch den Garten zu strolchen, steht mit ihnen an Nachbarszaun um sich dort Streicheleinheiten von der Nachbarin abzuholen (Leckerchen nimmt er nicht an) und findet es einfach nur toll draußen sein zu dürfen. Von alleine kommt er nicht rein, ich muss ihn abends immer suchen und holen. Selbst bei leichtem Regen sitzt er noch in den Büschen und lauscht der Natur – nur bei stärkerem Regen zieht er sich auf die Terrasse zurück, rein will er trotzdem nicht.

 

September 2011
Eragon liebt den Garten immer noch mehr als alles andere auf der Welt. Er kann den ganzen Tag dort irgendwo sitzen und beobachten. Und wehe da kommt ein Tiefflieger von Vogel …. man glaubt gar nicht, wie hoch der kleine Scheißer aus dem Stand springen kann. Eragon mag es auch nicht, wenn fremde Katzen mal eben durch SEINEN Garten eine Abkürzung nehmen wollen, die werden gnadenlos verprügelt und in die Flucht geschlagen. Ansonsten ist Eragon ein ganz netter Geselle. Sally ist nach wie vor seine Mama, die kann er immer anschnurren, von ihr bekommt er dann auch ein Küsschen Lachend


Fortsetzung folgt..... nach oben

 

 
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