Larinho (Portugal) Fiasko!

Geschrieben von admin am . Veröffentlicht in Tierschutznachrichten

NOTFALL - DRINGEND HILFE FÜR 7 HUNDE AUS LARINHO (PORTUGAL) BENÖTIGT!

Eva, eine Tierschützerin mit Herz und mir persönlich bekannt, hat sich für die Hunde einer kleinen Tötungsstation in Larinho eingesetzt, weil sie dort keine Chance auf Vermittlung haben. Obwohl sich die Kommunikation mehr als schwierig gestaltet hat, ist es Eva gelungen für einige Hunde einen Platz zu finden, überwiegend in dt. Tierheimen oder Vereinen mit Kapazitäten, da die Hunde in der Tötungsstation nicht kastriert werden und auch keine Blutuntersuchungen gemacht werden.

Nachdem schon einzelne Hunde untergebracht werden konnten, sollten diesmal 7 Hunde (darunter eine Mama mit 2 Welpen) auf einmal eine Chance bekommen, ein herzliches Danke an dieser Stelle an das Tierheim in Kürten. Es wurde nach einer Transportmöglichkeit gesucht und gefunden, die Hunde waren lt. Aussage der Portugiesen „reisefertig“. Für Eva ist es selbstverständlich, dass der Transport legal und nach tierschutzrechtlichen Bestimmungen durchgeführt wird und so nahm das Fiasko seinen Lauf!

Damit die Hunde für TRACES (EU-Transportüberwachung durch das VET-Amt) angemeldet werden können, müssen sie 24 Stunden vor der Ausreise im Tierheim ANAA in Spanien sein, von dort sollte der Transport starten. Die Hunde wurden 4 Stunden zu spät von den Portugiesen gebracht. Kein Problem denkt ANAA, wir helfen trotzdem und fahren nochmal zum VET-Amt und bitten ganz lieb darum, diese Hunde auch mitnehmen zu dürfen. Bei der Durchsicht der Papiere stellte sich dann allerdings heraus, dass die Hunde erst einen Tag zuvor gegen Tollwut geimpft wurden und somit dürfen sie natürlich erst in 4 Wochen ausreisen! Der Transport von Portugal nach Spanien war somit bereits illegal! Des Weiteren waren die Hunde nicht in einem tadellosen Zustand. Die Portugiesen haben sie mit einem Pritschenwagen gebracht. Das muss man sich mal vorstellen: ein offener LKW …. die Hunde saßen dort 400 Kilometer ungeschützt vor der Hitze (aktuell 34 Grad und sonnig) in ihren Boxen, ohne Wasser … sie waren dehydriert und auch etwas zu dünn …. ANAA und Eva haben es nicht übers Herz gebracht diese Hunde nach Portugal zurück zu schicken, die Welpen hätten die Rückreise auf dem offenen LKW vermutlich nicht überstanden. Da das Tierheim keine Kapazitäten mehr frei hat, wurden die Hunde in einer Hundepension untergebracht. Sie werden dort von ANAA betreut, medizinisch versorgt und reisen mit dem Transport im Juni.

Diese 7 Hunde sind in Sicherheit, keine Frage, sie müssen nicht in die Tötungsstation zurück! Aber es sind Kosten entstanden, die Eva nicht alleine tragen kann. Transportkosten (300 €) fallen nun zweimal an, weil die Boxen beim ersten Mal ja leer geblieben sind und so kurzfristig nicht mehr mit anderen Hunden belegt werden konnten. Die Pension verlangt 5 € pro Tag und Hund. ANAA versucht die Hunde nach der einwöchigen Quarantäne ins Tierheim zu holen, um die Pensionskosten zu minimieren. Medikamente müssen noch gegeben werden und die zweite Impfung muss gemacht werden, da die Grundimmunisierung sonst nicht gegeben ist. Eine sogenannte Auslöse oder Schutzgebühr bekommt Eva nach Ankunft der Hunde in Deutschland nicht, da diese Hunde von einem Tierheim übernommen werden und die zahlen nichts. In diesem Fall auch völlig ok, da diese Hunde alle unkastriert kommen und das Tierheim diese Kosten noch haben wird, ebenso die Blutuntersuchung.

Ich kenne nicht nur Eva persönlich, auch das Tierheim ANAA. Ich war schon mehrmals dort und schätze deren Arbeit sehr. ANAA ist u.a. in mehreren spanischen Verbänden tätig und rettet sehr viele Tiere. Sie konnten sogar eine kleine medizinische Abteilung einrichten, in der neben Impfungen auch Kastrationen und andere kleine OP‘s durchgeführt werden. Vor 2 Jahren hat sogar die Königin Sofia das Tierheim besucht. ANAA ist kein städt. Tierheim, sie finanzieren sich ausschließlich über Spenden und Mitglieder.

Wer mag Eva und den 7 Hunden helfen? Jeder Euro zählt und ist eine große Hilfe.
Wer helfen mag, kann seine Spende direkt an ANAA überweisen:

Verwendungszweck: Larinho dogs
IBAN ES93 2100 4356 8402 0005 4827
BIC CAIXESBBXXX


Und das sind die sieben Hunde, die dringend unsere Unterstützung benötigen:

        

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Über mich ...

.... vor vielen Jahren wurde ich auf einem kleinen Bauernhof in Niedersachsen geboren. Familiäre Gründe haben meine Mama und mich später nach Duisburg ziehen lassen.

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